| Transoesophageale Echokardiographie (Schluck Echo) |
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Ihre Beschwerden und die vorliegenden Befunde deuten auf eine Herzerkrankung hin, die durch eine Ultraschalluntersuchung von der Speiseröhre aus genauer abgeklärt werden sollen. Vor der Untersuchung wird Dr. Buerschaper mit Ihnen über die Notwendigkeit und Durchführung der geplanten Maßnahme sprechen. Sie müssen naheliegende typische Risiken und Folgen kennen, damit Sie sich entscheiden können. Dieses Aufklärungsblatt soll helfen, das Gespräch vorzubereiten und wichtige Punkte zu dokumentieren. Mittels der transoesophagialen Echokardiographie wird ein Echoskop, ein biegsames Instrument (ähnlich einem Gastroskop welches zur Magenspiegelung benutzt wird), mit eingebautem Ultraschallkopf, durch die Mundhöhe in die Speiseröhre und bis an den Mageneingang vorgeschoben. Der Ultraschallkopf liegt somit direkt neben dem Herzen. So entstehen sehr exakte und hoch auflösende Ultraschallbilder vom Herzen und der Hauptschlagader ohne störende Einflüsse anderer Gewebe (z. B. Lunge, Rippen), wie das bei der Echokardiographie der Fall seien kann. Die Untersuchung wird auf einem Videoband aufgezeichnet. Mit der Untersuchung können, da die Überlagerungen von Lunge und Rippen nicht mehr stören, genaue Erkenntnisse über die Struktur und Funktion der Herzklappen gewonnen werden. Darüber hinaus können besonders gut die Herzwände beurteilt werden insbesondere lassen sich das Septum (die Scheidewand) zwischen den beiden Vorhöfen gut beurteilen. Bei Patienten mit Schlaganfällen können hier kleine Löcher in dieser Scheidewand zu gekreuzten Embolien in den großen Kreislauf führen welches sich mit dieser sehr subtilen Technik nachweisen lässt. Weiterhin können in dem linken Herzohr kleine Thromben stecken welche eine plötzliche Lähmung verursachen kann. Bei Patienten mit der Symptomatik kurzer Lähmungen oder plötzlichen Sehstörungen ist diese Diagnostik von immensen Stellenwert. Da die Speiseröhre direkt neben der Aorta läuft, lässt sich ebenfalls die große Brustschlagader sehr gut beurteilen. Bei Patienten mit Brustschmerzen lässt sich somit schnell und unter Umgehung von Röntgen-strahlen ein Riss in der großen Brustschlagader ein oder ausschließen. Die Untersuchung läuft ca. 15 Minuten. Warum ist diese Untersuchung notwendig?Der Eingriff dient dazu, Art und Ausmaß der Erkrankung genau festzustellen, um die dann zweckmäßige und beste Behandlung planen zu können.Wie erfolgt die Untersuchung?Das Echoskop, ein biegsames Instrument (ähnlich einem Gastroskop zur Magenspiegelung) mit eingebautem Ultraschallkopf, wird durch die Mundhöhle in die Speiseröhre bis an den Mageneingang vorgeschoben.Welche Vorbereitungen sind nötig?Sie müssen zur Untersuchung nüchtern erscheinen. Sie dürfen aber morgens Ihre Tabletten mit einem Schluck Wasser einnehmen.Ist mit Komplikationen zu rechnen?Die Ultraschalluntersuchung des Herzens durch die Speiseröhre ist ein risikoarmes Routineverfahren. Trotz größter Sorgfalt kann es dennoch in einzelnen Fällen zu Komplikationen kommen. Zu nennen sind:- Verletzungen an Speiseröhre, Kehlkopf oder Luftröhre beim Einführen des Echoskops, vor allem, wenn krankhafte Veränderungen bestehen. - Selten Herzrhythmusstörungen, die meist von allein vergehen oder mit Medikamenten behandelt werden können. - Selten Beeinträchtigung der Atemfunktion bis hin zum Atemstillstand, insbesondere nach der Gabe von Beruhigungsmitteln. Die Überwachung während und nach der Untersuchung reduziert diese Gefahr jedoch erheblich. - Sehr selten Herzkreislaufstörungen oder andere Komplikationen. - Gebißschäden. Worauf ist nach der Untersuchung zu achten?Ich bitte Sie, 2 Stunden nach der Untersuchung nichts zu essen und nichts zu trinken. Falls nach der Untersuchung Schmerzen oder andere Befindlichkeitsstörungen auftreten, informieren Sie mich bitte unverzüglich. Falls Sie ein Beruhigungsmittel gespritzt bekommen haben, dürfen Sie 24 Stunden nicht aktiv am Straßenverkehr teilnehmen oder im gleichen Zeitraum wichtige Entscheidungen treffen und nicht an gefährlichen Maschinen arbeiten. |

